Die Künstler

Frei nach Michelangelos „Criticare Creando“ (Kritisiere indem du erschaffst), erwecken etablierte und junge Künstler mit viel internationaler Erfahrung „Der Prätorianer“ in St. Koloman an der Tauglerei zum Leben.

JOHANNES B. CZERNIN

Text, Regie & Erzähler


Profil

Geboren in den USA wuchs der junge, österreichische Tenor, mit tschechischen und argentinischen Wurzeln, zuerst in München und später in Salzburg auf.
Spätberufen entschloss er sich, nach begonnenem Medizinstudium am CLAEH in Punta del Este, Uruguay, für die Gesangsausbildung. Nach dem Vorbereitungslehrgang an der Universität Mozarteum, schloss er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) bei Prof. Claudia Visca ab.

Im Laufe seines Studiums sang er bei Produktionen der mdw zahlreiche Rollen, ua. den Pepe/Arlecchino in R. Leoncavallos „Pagliacci“, den Liederverkäufer in G. Puccinis „Il Tabarro“ und den Siegfried in Oscar Strauß „die lustigen Nibelungen“.

Einen großen Erfolg feierte er, außerhalb der Universität, mit seiner Rolle als Gustav in Thomas Desis zeitgenössischer Oper „Die Verwechslung“. Die Uraufführung dieses Werkes hätte im Rahmen des Sirene Operntheater Festivals „Die Verbesserung der Welt“ bei Wien Modern stattfinden sollen, sie wurde aber, auf Grund der Pandemie, zu einem Opernfilm uminszeniert. Für seine stimmliche und darstellerische Leistung darin, erhielt Johannes B. Czernin sehr gute Kritiken.

Der junge Sänger war zudem bereits mehrfach Gast beim Festival Gut Immling in der Nähe von Bad Endorf in Oberbayern. Auch das Konzert und sakrale Musik haben für den jungen Sänger einen hohen Stellenwert. Er debütierte unter Fabrizio Ventura als Testo/Erzähler in Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“ mit der slowakischen Philharmonie in Bratislava. Er sang die Uraufführung von Jakob Gruchmanns „Kantate für Tenor, Blechbläserensemble und Pauken“ mit dem Flachgauer Blechbläser Consort unter der Leitung von Gerhard Füßl.

ANITA GIOVANNA ROSATI

Rolle: Thomas S.


Profil

Die in Österreich geborene Anita Giovanna Rosati studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) bei KS Edith Lienbacher. 2015/16 war sie Mitglied des Thüringer Opernstudios und damit am Deutschen Nationaltheater in Weimar sowie am Theater Erfurt zu erleben. 2017 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. 2018 debütierte sie am Theater an der Wien als Jemmy in Rossinis Guillaume Tell und begeisterte als Papagena in der Kinderproduktion Papagena jagt die Fledermaus.

Für ihre Mitwirkung in Langs Der Reigen bei den Bregenzer Festspielen wurde sie für die „beste weibliche Nebenrolle“ beim österreichischen Musiktheaterpreis nominiert. Im Musikverein debütierte sie mit Händels Israel in Egypt, im großen Saal des Wiener Konzerthauses in der Messe in D-Dur op.86 von A. Dvorak. Mit der Uraufführung von Kats-Chernins Die Geschichte von Valemon sang sie in der Philharmonie Luxembourg.

Bei den Innsbrucker Festwochen der alten Musik 2021 war sie in Pasquinis Idalma zu hören. In der laufenden Spielzeit debütierte sie an der Kammeroper Wien in der Rolle des L’amour in C.W. Glucks Oper Orphée et Eurydice sowie an der Opéra national de Lorraine in der Rolle der Papagena in Die Zauberflöte von W. A. Mozart. Im Februar 2022 wird sie in der Rolle des Jano im Theater an der Wien in der Oper Jenufa von L. Janacek zu hören sein.

www.anitarosati.com

Laura Rieger

LAURA RIEGER

Rolle: Sebastian K.


Profil

Die deutsche Mezzosopranistin Laura Rieger schloss im September 2020 ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien bei Prof. KS Gabriele Fontana, Prof. Karlheinz Hanser und Prof. Anton Scharinger ab. Auf Opernbühnen sang sie unter anderem Rollen wie Prinz Orlofsky aus Die Fledermaus, Annio in La clemenza di Tito, Hänsel in Hänsel und Gretel und die Dritte Dame aus Die Zauberflöte.

Sie war mit Cherubino aus Le nozze di Figaro im Theater der Stadt Schweinfurt im Rahmen einer Tournee mit Dirigent Guido Mancusi zu hören. Mit der gleichnamigen Rolle debütierte sie außerdem 2016 am Theater Heidelberg und 2018 am Daegu Opera House in Südkorea. Weitere Engagements führten sie zum jOpera Festivalsommer im Burgenland, als tourendes Ensemblemitglied von „I Virtuosi Ambulanti“ durch mehrere Städte Deutschlands sowie in das Marionettentheater und Schlosstheater Schönbrunn in Wien. Seit Februar 2022 ist Laura Rieger als Dritte Dame in der Zauberflöte von W. A. Mozart am Landestheater Salzburg engagiert.

Im Konzertbereich singt sie regelmäßig als Lied- und Oratoriensängerin. Sie trat unter anderem im Hugo-Wolf-Geburtshaus in Slowenien, im Konzerthaus Wien und im Stift Melk auf.

Wichtige Anregungen und Inspirationen bekam sie außerdem durch die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen wie Edda Moser, Ulrike Sonntag, Susan Maclean, Christa Ludwig und Julius Drake.

Tristan Schulze

TRISTAN SCHULZE

Komposition & Violoncello


Profil

Tristan Schulze wurde in Annaberg-Buchholz (Sachsen) geboren. Nach dem Cellostudium in Dresden folgte ein Engagement am Orchester der Landesbühnen Sachsen. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Kompositionen.

Nach der Grenzöffnung ging er für 6 Monate nach Indien, um in Varanasi klassische indische Musik zu studieren (Sitar und Tabla). Danach folgten Dirigier- und Kompositionsstudien an der Hochschule für Musik Wien (jetzt mdw). Die Komponier- und Aufführungspraxis begann mit der Gründung des Ensembles Triology, welches er gemeinsam mit Aleksey Igudesman und Daisy Jopling gründete.

Es folgten Auftragskompositionen für das Theater an der Wien (Premiere), den Wiener Musikverein (Der Gestiefelte Kater und Pauls Reise) die Wiener Staatsoper (Patchwork) und das Gewandhaus Leipzig (Doppeltes Doppelkonzert für Doppelrohrblattinstrumente). 2020 gründetet er das Ensemble Camerata Aurea. Ebenfalls seit 2020 ist er Chefdirigent der Wiener Konzertvereinigung. Viele seiner Werke sind bei Doblinger verlegt, einige bei Schott.

www.tristanschulze.eu

Elena Schleicher

ELENA SCHEICHER

Bühne & Kostüme


Profil

Elena Scheicher, geboren 1994, machte ihre ersten Erfahrungen bei den Salzburg Festspielen als Hospitantin für Marianne Glittenberg, die sie für drei weitere Produktionen, unter anderem an der Staatsoper Wien, begleitete.

Nach einem Modestudium in Wien und Praktikum bei Marina Hoermanseder in Berlin, begann sie 2016 mit dem Bühnen- und Kostümbild Studium an der Kunsthochschule Weißensee.

Assistenzen in Paris für die Galerie Thaddaeus Ropac, in London bei Gary Card mit Set-Designs für Tim Walker, Balenciaga und David la Chapelle beeinflussen ihre Arbeit bis heute.

Im Herbst 2018 begann ihre Assistenz für Bühnen- und Kostümbild für Stefan Hageneier bei den Passionsspielen in Oberammergau, unterbrochen durch die Pandemie.

Zurück in Berlin überarbeitete Elena Scheicher mit Lara Tacke den Jedermann und präsentierte über KulturMitte im Spätsommer 2020 ihre Wanderbühne, Frau Jolly Roger.

Im Sommer 2021 inszenieren die beiden Stanislaw Lem’s Sterntagebücher für das Landestheater Neustrelitz. Gefördert von Draussenstadt erarbeitet das Kollektiv „Drama in CC“ zwei Lesungen auf der Wanderbühne am CURA Berlin.

www.elenascheicher.com

Ingrid

INGRID EDER

Akkordeon


Profil

Akkordeonistin, geboren in Oberösterreich, lebt in Wien

Spielt Akkordeon als Bühnen- und Orchestermusikerin an (v.a. Wiener) Theatern und Opernhäusern, Bandoneon im Quinteto Tango la Boca und Schrammelharmonika im attensam quartett und im Symphonischen Schrammelquintett Wien

www.attensam.org

www.tangolaboca.com

www.symphonisches-schrammelquintett-wien.at

Anna Mittermeier

ANNA MITTERMEIER

Kontrabass


Profil

Anna Mittermeier studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Josef Niederhammer und legte 2018 ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab.

Sie erhielt den Förderungspreis der Wiener Symphoniker, war mehrfach Preisträgerin bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist Stipendiatin der Thyll-Dürr Stiftung.

Als Gastmusikerin ist sie regelmäßig in renommierten Wiener Orchestern tätig und wirkte in diversen Opernproduktionen bei den Salzburger Festspiele mit.

Schon in jungen Jahren führten sie Tourneen in die großen Konzertsäle Europas, sowie nach Asien und Amerika. Die gebürtige Wienerin beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Musik.

Abgesehen von ihren solistischen Auftritten arbeitet sie kammermusikalisch mit Künstlern wie Tristan Schulze, Elisabeth Naske, Dora Schwarzberg und Hyung-ki Joo.

Sie gastiert als Solistin regelmäßig bei Kulturveranstaltungen mit darstellenden Künstlern und Autoren.

Seit 2021 ist Anna Mittermeier Dozentin beim Musikcamp der Jeunesse.

JOVANA RALJIC

Violine


Profil

Geboren in Bosnien und Herzegowina. Magistra artium mit der Auszeichnung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als Konzert-Geigerin bei Prof. Christian Altenburger. Zahlreiche Laureate bei den internationalen Wettbewerbe in Italien, Deutschland, Serbien, Österreich.

Als Solistin war tätig mit verschiedenen Symphonie Orchestern in Ungarn, Tschechien, Spanien, Italien, Österreich, Bosnien unter anderem mit Karlove Vary Symphonie orchester, Szombathely Symphonie Orchester, Milan Philharmoniker, Banja Luka Philharmoniker, … und regelmässig als Konzertmeisterin eingeladen im vielen Konzertsälen wie Wiener Musikverein, Konzerthaus, Linzer Brucknerhaus, Santander Bernabeu Konzertsaal, Berliner Digital Concert Hall V und vielen anderen.

Mitglied des Wienerkammersymphonie Quintett, Allegro Vivo Kammerorchester. Konzertmeisterin der Klangvereinigung, Nova Symphonie orchester, Valsassina Kammerorchester, Webern Symphonie Orchester, Wiener Jeneusse Orchester. Als Sängerin, viele Festivalen Prämien aus Russland, Rumänien, Serbien usw. Spielt auf der Geige Carl Franz Schmidt aus 1870., eine Leihgabe von der Wiener Philharmoniker für die junge, talentierte Violinisten nach dem Konzert in Brahmssaal, Musikverein.

Klemen Adamlje der Prätorianer

KLEMEN ADAMLJE

Bild, Ton & Technik


Profil

Klemen Adamlje begann mit seiner Ausbildung im klassischen Gesang an der Akademie für Musik in Ljubljana. Sein Studium setzte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort, welches er 2020 erfolgreich absolvierte. Neben Gesang studierte er privat Klavier und Violoncello.

In der Zeit der Pandemie entdeckte er neben Musik, eine weitere Leidenschaft: Tontechnik und Videographie. Im ersten Jahr dieser Tätigkeit war er zuständig für die Aufnahmen von 18 Konzerten, 4 Opernproduktionen, dem Live Stream an der Mdw und über 120 verschiedenen Videos für Musiker.

Zu seinen wichtigsten Projekten zählen; Oper Don Giovanni von W.A. Mozart im Schlosstheater Schönbrunn, Benefizkonzert für die Ukraine im Palais Auersperg, Konzert mit dem Pianisten Andrija Jovovic im Alten Rathaus Wien und die Aufnahmen mit dem Tenor Ramón Vargas.

Peter Godulla spielt das fast stummee Gewissen von Sebastian K.

PETER GODULLA

Rolle: Das fast stumme Gewissen des Sebastian K.


Profil

Peter Godulla stand mit 6 Jahren das erste Mal auf einer Bühne. Als er Teenager war, beschrieb die Rheinische Post seinen Auftritt in Elias Canettis „Die Befristeten“ als „schauspielerische Glanzleistung“.

Beruflich orientierte er sich in Richtung Marketing und fand sich auf Bühnen zumeist als Moderator oder Redner.
Die Freundschaft zu Johannes und Patrick sowie die Chatprotokolle brachten ihn zu „Der Prätorianer“ und zu seiner Nebenrolle des fast stummen Gewissens vn Sebastian K.
Weil die Rolle fast stumm ist, vertraute man sie Peter an, dem einzigen Nicht-Profi im Ensemble.

Aylén Mose

AYLÈN MOSE

Regieassistenz


Profil

Ayelén Mose hat neben ihrer Karriere als Opernsängerin, Erfahrungen auch im Bereich Regieassistenz und Live Untertitel gesammelt. Den Kurs für die Untertitelung hat sie bei dem Unternehmen „36caracteres“ in Madrid gemacht. Sie hat die Untertitel bei der Aufführungen Amadigi di Gaula vom G.F. Händel und Don Quixote vom G.P Telemann gemacht. Als Regieassistentin hat sie beim Projekt “This Thing of Darkness” vom D. Carvajal mitgemacht.

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verantwortlich: Patrick Sellier
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